Wo steht die Kernfusion? (2): Strom aus Kernfusion (ENTFÄLLT)
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Datum: 20. Februar 2017 Uhrzeit: 19:30 Uhr Von Dr. Peter Cüppers Preis: 4€ (erm. 3€) |
Angesichts der enormen Energieausbeute bei der Zündung einer Wasserstoffbombe wird bereits seit den 1950er Jahren mit großem Aufwand nach einer Möglichkeit geforscht, Kernfusion in der kontrollierten Umgebung eines Kraftwerks zur Stromgewinnung zu nutzen. Während in den USA das Stellarator-Design entwickelt wurde, entstand in der Sowjetunion unter Federführung von Andrei Sacharow das Konzept des Tokamaks. Beide haben entscheidende Vor- aber auch Nachteile gegenüber dem jeweils anderen Reaktortyp. Aktuell ist mit ITER im französischen Cadarache ein Tokamak-Reaktor im Bau, der 2027 voll einsatzbereit sein soll. In Greifswald
gelang es im Februar 2016 unterdessen erstmals, im Rahmen des Stellarator-Experiments Wendelstein 7-X, Wasserstoff-Plasma zu erzeugen. Im zweiten Teil dieses Vortrags stellt Dr. Peter Cüppers an diesem Abend die verschiedenen Konzepte und Funktionsweisen für Kernfusionsreaktoren vor und erläutert die Herausforderungen für Forschung und Industrie.
Der Vortrag muss leider ersatzlos entfallen!

