Astronomie Aktuell:

 

Der Sternenhimmel im Januar 2021

 

 

Auf der Januar-Sternkarte – sie gilt f├╝r 22 Uhr – erkennt man in S├╝drichtung das bekannteste Wintersternbild, den Orion. Seine sieben Sterne sind alle sehr hell. In der von ihnen aufgespannten Form kann man sich gut den menschlichen K├Ârper des Himmelsj├Ągers vorstellen. Unterhalb der drei „G├╝rtelsterne“ entdeckt man mit einem Fernglas den blass schimmernden Orion-Nebel. Der rechte untere Stern des Orion, Rigel, ist gleichzeitig die rechte untere Ecke des Wintersechsecks. Beim Wintersechseck handelt es sich um kein Sternbild, sondern um eine gro├če Figur aus sechs hellen Sternen verschiedener Sternbilder. Im Uhrzeigersinn folgt auf Rigel im Orion zuerst Sirius (im Gro├čen Hund), dann Procyon (im Kleinen Hund), Castor (in den Zwillingen), Capella (im Fuhrmann), und schlie├člich Aldebaran im Stier.

 

Die Wintermilchstra├če zieht durch die Sternbilder Gro├čer Hund, Einhorn, Zwillinge, Stier, Fuhrmann, Perseus und Kassiopeia. Sie ist nicht so hell wie im Sommer, da wir von der Erde aus derzeit zum Rand unserer Galaxis hin blicken.

 

Die Planeten im Januar 2021

 

Merkur taucht von Mitte bis Ende Januar am s├╝dwestlichen Abendhimmel auf. Beste Sichtbarkeit ist um den 24. Januar.

 

Venus strahlt als Morgenstern knapp ├╝ber dem S├╝dosthorizont und wird bald im Glanz der Sonne verschwinden.

 

Mars wechselt von den Fischen in den Widder, er ist in der ersten Nachth├Ąlfte noch gut zu sehen.

 

Jupiter verabschiedet sich am Abendhimmel ├╝ber dem s├╝dwestlichen Horizont. Am 29. erreicht er seine Konjunktion mit der Sonne.

 

Saturn ist nicht weit von Jupiter entfernt, also auch am fr├╝hen Abendhimmel in Richtung S├╝dwest zu sehen. Der Ringplanet steht am 24. in Konjunktion mit der Sonne.

 

Uranus beendet seine Oppositionsperiode, er ist nicht weit von Mars entfernt und damit Planet der ersten Nachth├Ąlfte. In den Tagen um den 20. zieht Mars in weniger als zwei Grad Abstand an Uranus vorbei.

 

Neptun steht der Sonne n├Ąher als Uranus, er geht daher abends fr├╝her unter und ist im Januar kein lohnendes Beobachtungsziel mehr.

 
Texte und Bilder: © "Vereinigung der Sternfreunde e.V."